Konzertankündigung

So, 24.11.2019, 17:00 - 18:30 Uhr
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Dreimal Johann Sebastian Bach.
Während die Motette "Lobet den Herren alle Heiden" häufiger zu hören ist, werden die "Lutherische Messe in g-Moll" sowie die Kantate "Meine Seel erhebt den Herrn" seltener aufgeführt.
Alle drei Werke verlangen von den Aufführenden hohe Musikalität und Sing/Spielfreude.
Dreimal Johann Sebastian Bach.
Während die Motette "Lobet den Herren alle Heiden" häufiger zu hören ist, werden die "Lutherische Messe in g-Moll" sowie die Kantate "Meine Seel erhebt den Herrn" seltener aufgeführt.
Alle drei Werke verlangen von den Aufführenden hohe Musikalität und Sing/Spielfreude.




Ein Blick in das Bachwerkeverzeichnis (BWV) offenbart, dass J. S. Bach der Musik der Kantate  bedeutend mehr Aufmerksamkeit gewidmet hat als der Motette. So werden heute von den Musikwissenschaftlern nur 8 Motetten aber 210 Kantaten aufgelistet.


Die Motette BWV 230 "Lobet den Herrn" basiert auf dem 17. Psalm. Die Musikbegleitung beschränkt sich auf das Basso-Continuo durch Streicher und Cembalo. Besonders beeindruckend ist die große Halleluja-Schlussfuge. Es wird vermutet, dass die Motette Bestand einer früheren Kantate war, die aber heute verloren ist.


Die "Lutherische Messe in g-Moll" BWV 235 gehört in eine Reihe von vier lateinischen Messen, die Bach wahrscheinlich vor 1740 geschrieben hat. Zu der Zeit- die sächsischen (polnischen) Könige waren katholisch- war es kein Problem, evangelische Liturgie in Latein zu feiern, zumal Luther selbst gesagt haben soll, denen, die diese lateinischen Texte, "die sie lieben und verstehen", nicht abzusprechen.


Die hohe Zahl an Kantaten aus der bachschen Feder ist u. a. begründet durch die ihm auferlegten Pflichten, regelmäßig solche Stücke zu präsentieren. Dies gilt für alle Anstellungen, die er inne hatte, sei es in Arnstadt, Weimar, Köthen oder Leipzig. Der überwiegende Teil der Kantaten war zum Gebrauch in Gottesdiensten bestimmt. Die Kantate "Meine Seel erhebt den Herrn "BWV 10 wurde 1724 zum Fest Mariä Heimsuchung am 2. Juli komponiert. Der Kantatentext basiert auf dem Magnificat: Luk 1,39-56, in dem der Besuch Marias bei ihrer Cousine Elisabeth geschildert wird. Maria stimmt dort den Lobgesang auf die Verheißung des Messias` an. Dem Text nach Lukas ist noch die Doxologie angefügt.


Alle drei Werke sind für Solisten, Chor und Orchester geschrieben.

Rubrik
Aus den Vereinen und Gruppen

Veranstaltungsort
St. Pauluskirche, Mennegarten 2, Großburgwedel
Kontaktdaten
Telefon: 051395353
E-Mail:
Homepage: www.oratorienchor-burgwedel.de
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